Jungpferdeausbildung und Korrektur

Wir haben eine genaue Vorstellung von Jungspferdeausbildung. Wir legen unser Augenmerkmal auf eine physische wie psychische Ausbildung, denn Pferde die vom Boden aus nicht gut vorbereitet sind können auf Dauer keinen Reiter im gesunden Zustand tragen und somit nicht die Leistung bringen, die sich der Reiter vielleicht wünscht. Dies gilt nicht nur für Sportpferde sondern auch für das „einfache“ Freizeitpferd. Die richtige Balance und der richtige Muskelaufbau spielen hier eine unabdingbare Rolle! Es heißt nicht umsonst „Gutes Reiten fängt vom Boden aus an“!

Die Ausbildung am Boden kann durchaus auch schon mal drei bis vier Monate in Anspruch nehmen manchmal auch länger. Es ist nichts anderes wie bei uns Menschen. Menschen die ihr Pferd als Partner lieben und wirklich lange Zeit von ihm etwas haben wollen, geben ihrem Pferd die Zeit, die es braucht. Sicher gibt es Trainer, die ein Pferd in drei Monaten ausbilden aber zu was für einem Preis? Dies holt den Reiter und vor allem das Pferd, welches dann eventuell mit Rückenschmerzen durchs Leben geht, oder sich plötzlich komplett der Arbeit eintzieht, ganz schnell wieder ein und kostet letztendlich noch mehr Geld. Hier freuen sich Osteopathen und Tierärzte  oder auch Trainer, weil das Pferd plötzlich als Problempferd betitelt wird.

Hier kommt dann die Korrektur ins Spiel. Pferden, die eine zu schnelle Ausbildung genossen haben und nun Spätfolgen zeigen, wegen mangelnder körperlicher und geistiger Vorbereitung, können wir korrigieren. Hier kann es allerdings zu Reitpausen kommen. Wir arbeiten hier eng mit unserem Osteopathen zusammen und erarbeiten einen Plan wie Sie ihrem Pferd zukünftig immer wieder einmal helfen können in der Balance zu bleiben.

Wir schreiben keinem vor wie er sein Pferd auszubilden hat, wir möchten ausschließlich darauf hinweisen, dass wir zu Gunsten des Pferdes ausbilden und des Reiters, auch wenn dies schon mal der längere Weg ist.

 

Das Training

Wir beginnen unser Training damit, dass wir das Jungpferd an verschiedene Situationen gewöhnen und es vordergründig erst einmal zum Zuhören animieren. Denn nur ein Pferd was einem zuhört und geistig bei einem ist, hat eine gute Basis für Vertrauen und ein erfolgreiches Training. Kombiniert wird dies mit Gelassenheitstraining aller Art sowie Traileinheiten. Dann kommen wir zum Muskelaufbau, damit unser Pferd auch in der Lage ist uns zu tragen. Dies wird durch gezielte Longierarbeiten in Stellung (ohne Hilfszügel) erarbeitet oder durch Bodenarbeit sowie durch anspruchsvolle Spaziergänge im Wald. Erst dann setzen wir uns auf das Pferd und fangen mit der Arbeit im Sattel an.

Die Korrektur läuft ungefähr im gleichen Weg ab. Hier werden wir uns allerdings erst einmal das Pferd gemeinsam anschauen, um festzustellen wo die Defizite liegen.

Das Training kann individuell geplant werden, das ist davon abhängig wie viel Sie selbst mitarbeiten möchten und sich das vor allem zutrauen. Danach richten sich Preis, Ort und auch die Dauer. Regelmäßiges Training vor Ort ist nur in einem Umkreis von 10-20 km möglich. Darüber hinaus ist auf Anfrage.