Denken wie ein Pferd

Das Thema Pferdeverhalten ist so umfangreich, dass man es nicht mal kurz niederschreiben kann. Außerdem muss man sich die Pferde immer in der Praxis ansehen um zu beurteilen.

Natürlich soll und kann man nicht denken wie ein Pferd aber man kann und sollte sich auf ein Pferd einlassen. Es lesen lernen und verstehen.

Brauchen Sie und Ihr Pferd Hilfe? Warten Sie nicht zu lang. Je früher das Problem erkannt wird desto schneller kommt man ans Ziel. Ich helfe Ihnen gern dabei. Mehr unter Trainings / Verhaltenstherapie

 

Man kann Pferde in vier grobe Persönlichkeiten einteilen was das Lernverhalten angeht.

  1. Left-Brain Extrovert – Verspielt und braucht immer neue Aufgaben, sonst sucht es sich selbst neue Ideen.
  2. Left-Brain Introvert – Sieht keinen Sinn darin etwas für seinen Menschen zu tun, wenn nichts dafür rausspringt. Schlau aber nicht faul!
  3. Right-Brain Extrovert – Sucht immer die Sicherheit. Ängstlich, verwirrt, verunsichert. Sollte nicht überfordert werden.
  4. Right-Brain Introvert – Schüchtern und zurückhaltend. Braucht Zeit und Wiederholungen. Öffnet sich mit der Zeit.

Das sind nur angerissene Stichpunkte und keine ausführlichen Interpretationen. 

 

Pferdeverhalten aufgeteilt in drei Verhaltensweisen.

  1. Das normale Pferdeverhalten – Das sollte jeder kennen bzw. sich aneignen, der mit Pferden zu tun hat. Pferde sind Fluchttiere, leben draußen in der Herde und sind Dauerfuttersucher. Sie haben eine feste Rangordnung in der Herde und jeder weiß wo sein Platz ist. Wenn ein Pferd aus der Reihe tanzt wird es gemaßregelt und das kann durchaus schon mal grob aussehen. 

Merkmale:

  • Drohen
  • Stampfen mit dem Vorderbein
  • Wiehern, Grummeln
  • Schnauben, Gähnen
  • Lecken und Kauen
  • Flehmen

 

2. Pferde mit Verhaltensauffälligkeiten – Diese Form von Pferdeverhalten hat nichts mit normalem Pferdeverhalten zu tun. Das Pferd schadet sich in der Regel mit diesem Verhalten selbst. Hier geht es dann in gesundheitliche und psychische Probleme über. Hervorgerufen sind diese Verhaltensmuster bei nicht artgerechter Umwelt. Dazu können viele Dinge zählen doch überwiegend führen fast alle auf eins zurück – die Vermenschlichung. Hilfe gibt es immer Lösungen und einen Weg zur Besserung auch. Allerdings muss der Mensch sich hier frei von gewissen Ansichten machen, die im Pferdeleben nichts zu suchen haben. Das ist nicht immer leicht aber es hilft dem Pferd! Der Weg zur Besserung kann viel Zeit in Anspruch nehmen je nach Schweregrad der Auffälligkeit.

Merkmale:

  • Koppen
  • Automutilation/Autoaggression
  • Headshaking
  • Weben
  • Boxen- und Zaunlaufen
  • Barrenwetzen und Gitterbeißen
  • Zungenspiel

 

3. Pferde mit unerwünschtem Verhalten – Diese Verhaltensmuster treten auf bei Unwissenheit bzw. Missverständnissen. Kurz – Es gibt Probleme bei der Kommunikation. Das kommt so häufig vor, dass man es manchmal gar nicht mitbekommt und sich auf diesem Wege unerwünschte Verhaltensmuster entstehen. Die Kette der Merkmale ist lang deshalb nur die häufigsten Merkmale.

Merkmale:

  • Schnappen
  • Rempeln
  • Nicht Stehenbleiben beim Aufsitzen
  • Nicht in den Hänger einsteigen